Trommelreise in Weckhoven

In der Turnhalle in Weckhoven in Begleitung von Misereor, fand am 26.2.2016 eine Trommelreise nach Afrika mit 200 Kindergartenkinder statt. Der Veranstalter von Misereor brachte 200 Trommeln mit und der Erlös von insgesamt 1.772,84€ dieser musikalischen Reise ging an Menschenbrücke. Hiervon wurde ein größeres Spielgerät in der Aloysius Schule in Kyengerere angeschafft, was dort sehr großen Anklang fand (Bilder am Ende der Seite). Danke für diese tolle Reise.

 

 

 

 

 

 

Die Kinder schlagen auf ihre Trommeln und singen begeistert mit: „Awia bon nippa“. Was das heißt, weiß Tom, sechs Jahre alt, schon genau: „Die Sonne scheint für uns alle – das ist mein Lieblingslied“, erklärt er. Jungen und Mädchen aus den sechs Kindergärten der beiden katholischen Familienzentren Norf/Rosellen und Weckhoven/Hoisten sind an diesem Morgen in die Turnhalle Am Kirschbäumchen in Weckhoven gekommen, um gemeinsam mit Markus Hoffmeister auf eine Phantasiereise nach Afrika zu gehen. Die Misereor-Aktion ist ein Dankeschön für Kindergärten, die sich an der Solibrot-Aktion zur Fastenzeit beteiligt haben.

„Jetzt kommt der Elefant zum Wasserloch – er hat großen Durst“, ruft Hoffmeister und schlägt langsam auf seine Trommel. Die Kinder tun es ihm gleich. Sie ahmen die Tiere nach und den Regen, der erst leise tröpfelt und dann lautstark auf die Erde prasselt. Alle sind mit Begeisterung und großer Konzentration bei der Sache. Wenn der Trommel-Erzähler und Pädagoge ein Lied anstimmt, singen sofort alle mit. Schließlich haben sie mit ihren Erzieherinnen vorher fleißig geübt. In den Kindertagesstätten wurde aber nicht nur gesungen, sondern auch aus Körnern Mehl gemahlen und daraus Teig geknetet. Die selbst gebackenen „Solibrote“ verkauften die Kinder anschließend an liebevoll gestalteten Ständen an ihre Eltern. Denn so wie die Sonne für alle Kinder auf der Welt scheint, so ist auch das Brot für alle da. Die Botschaft der Brotback-Aktion und der Trommelreise lautet: Bereits Kinder sind in der Lage, Kinder in anderen Ländern zu unterstützen, damit diese das tägliche Brot zum Leben erhalten. Teilen war auch in der Turnhalle angesagt, denn nach dem Singen, Tanzen und Trommeln wurden unter den Kindern Brote aufgeteilt, die diese nach einem kurzen Gebet gemeinsam verspeisten, bevor es wieder zurück in den Kindergarten ging.